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Der Bootsmann— eine ſchlanke, kräftige, ja ſelbſt edle Geſtalt, mit ächt franzöſiſchen Zügen, krau⸗ ſem dunkelen Barte und dunkelen Augen, jeder Zoll ein Seemann, der engliſchen Sprache übrigens voll⸗ kommen mächtig, hatte den Begrüßungen des Frem⸗ den mit den Mädchen und Frauen des Platzes, die er alle kannte und bei Namen nannte, ſchweigend und etwas erſtaunt mit zugeſehen, aber weiter kein Wort hineingeredet und ſchien nur etwas ungeduldig und mit untergeſchlagenen Armen das Ende dieſer Erkennungsſcene zu erwarten. Er trug, trotz dem warmen Wetter, ſeine blautuchene dicht mit kleinen blanken Knöpfen beſetzte Jacke, mit weißen Strümpfen und ſauber gewichſten Schuhen und ſchneereinen ſe⸗ geltuchenen ſelbſtgemachten weiten Hoſen, die nur dicht über den Hüften feſt anſchloſſen und auflagen; das weiße Hemd hielt ein ſchwarzſeidenes Halstuch mit einem Seemannsknoten locker zuſammen, und der leichte feine Panama Strohhut ſaß ihm feſt und trotzig mehr nach vorn in der Stirn, als ihn ſonſt Matroſen gewöhnlich zu tragen pflegen.
Endlich mochte ihm aber die Zeit doch zu lang währen und er unterbrach die weiteren freundſchaft⸗ lichen Erkundigungen des Fremden mit einem nicht eben da einſtimmenden:
„I say stranger!— Ihr ſcheint früher ſchon


