„Ganz und gar nicht, Kamerad,“ ſagte der aber trocken, und während er ſein Primchen Kautabak im Munde aus einer Backe in die andere wechſelte,„ganz und gar nicht, wenn Du die Wahrheit hören willſt.“
„Hahaha,“ lachte aber der Ire, ohne ſich im mindeſten darüber beleidigt zu fühlen,„verdamme mich wenn das nicht ehrlich von der Leber wegge⸗ ſprochen iſt; leid thut mir's nur bei der Sache, daß. ich das nämliche— nicht von Euch auch ſagen kann.“.
„Dann werd' ich mein Möglichſtes thun, das für mich ſo unglückliche Vorurtheil bei Euch zu zer⸗ ſtören,“ antwortete der Seemann ruhig.
„Donnerwetter Ihr ſeid grob!“ rief aber der Ire, der nun einmal entſchloſſen ſchien jetzt Nichts übel zu nehmen, obgleich der ganze kräftige Bau ſei⸗ nes Körpers wie ein ziemlich entſchloſſener Zug um den Mund, wohl glauben ließ daß er ſonſt eben eine wirkliche Beleidigung nicht ſo leicht einſtecken würde, „aber das ſchadet Nichts, Kamerad, wir werden ſchon noch näher mit einander bekannt werden und ich bin wie der Wein— ich gewinne durchs Liegen. Und nun Ihr da, Ihr Mädchen,“ wandte er ſich zu die⸗ ſen in ihrer eigenen Sprache,„laßt das verdammte Suchen ſein und kommt her— morgen wird ſichs ſchon finden was ihr verloren habt— beim Aus⸗


