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den um Hülfe anzurufen— ſo lange er ſich im eig⸗ nen Lande helfen darf.“
„Nein, wir wollen keine Hülfe von Fremden“ wiederholte nochmals Hitoti,„aber laß dann auch Deine Prieſter zu dem ſtehn was ſie ſind— die Leh⸗ rer unſerer Kinder, unſeres Volkes. Als Richter aber brauchen wir ſie nicht— ſie kennen unſer Land nicht, nicht unſere Sitten, unſere Bedürfniſſe— ſie kennen nur Gottes Wort— laß ſie das lehren, und wir wollen ihnen folgen und ſie ehren.“
Die junge Königin winkte, leicht dankend mit der Hand, und Raiata, wieder das Wort ergreifend, fuhr fort:
„So melde ich Euch denn, Ihr Häuptlinge und Eingeborene der Inſel, Euch Fremden und Geiſtlichen die Ihr Antheil an uns und unſerem Lande nehmt, daß es der Königin Wunſch und Wille iſt mit allen fremden Nationen und Fürſten auf freundſchaftlichem Fuß zu ſtehen und zu bleiben; ſollte ſie aber je die Hülfe irgend einer Nation verlangen müſſen— was Gott verhüten möge— ſo ſei das Land kein anderes als Groß⸗Britannien, und ſtürbe ſie, von dieſem Lande ſollte ihr Erbe und ihres Erben Erbe Schutz erbitten, zur ſpäteſten fernſten Generation hinab. Ihr großer Bundesgenoſſe iſt England; von dort hat ſie ihre Lehrer, ihre Civiliſation, ihre Geſetze und Religion


