jede andere— weshalb wechſeln? aber Otu wußte Nichts von ſolchem Tant.“
„Fanue ſtimmt alſo für Beibehaltung der Engli⸗ ſchen Flagge,“ fiel hier Mr. Dennis, Einer der Miſ⸗ ſtonaire von Imeo in das Wort—„von ſolchem würdigen Mann war das nicht anders zu erwarten.“
„Und Du Aonui?“ fuhr Raiata fort.
„Halt ein, Pomare!“ rief aber in dieſem Augen⸗ blick Mr. Mörenhout der Franzöſiſche Conſul, der der Verhandlung bis dahin ſchweigend aber mit krauſer Stirn gelauſcht—„das überſchreitet Euere Macht. Der Vertrag, den Du ſowohl, wie vier Deiner erſten Häuptlinge unterſchrieben, giebt Dir nicht mehr das Recht hier zu entſcheiden, was ſchon entſchieden iſt. Du biſt die Königin dieſer Inſeln und wirſt es blei⸗ ben, kannſt es aber nur unter Frankreichs Schutz, das Dir ein beſſeres Bündniß bot als Deine Prieſter— gieb Dich nicht wieder ganz in ihre Macht, Du wür⸗ deſt es ſicherlich zu ſpät bereuen..“
„Dir ziemt keine Drohung hier, Conſul Mören⸗ hout,“ ſagte aber Pomare ſich von ihrem Sitz erhe⸗ bend—„ich war freundlich gegen Dein Land ge⸗ ſinnt— es iſt ein mächtiges Land und ich ſtreckte dem Könige Deiner Inſel die Hand entgegen, weil ich glaubte daß er mich ſicher führen würde in vielem Wirrſal und Leid, das Gott über mich verhängt hat.


