„So, lieber Freund, jetzt ſtehe ich ganz zu Ihren Dienſten.“
.„Aber Du biſt ja noch in Pantoffeln, lieber Schatz,“ ermahnte ihn lächelnd die Mutter—
„Ach, Du haſt recht, Mütterchen,“ lachte der Sohn,„ja, lieber Gott, wenn man den Kopf fortwährend ſo voll hat.“
„Es ſollte mir leid thun, Sie bei Ihren Ar⸗ beiten zu ſtören.“
„Bitte— bitte, nicht— im— Geringſten,“ rief Dr. Spiegel, während er ſich in die etwas engen Stiefeln hineinarbeitete—„eine kurze Er⸗ holung— ich wollte doch, daß den Schuhmacher der Teufel holte— iſt mir— ganz nützlich. Man darf den Geiſt auch nicht zu ſehr anſtrengen, und drüben im Saaldorf⸗Hotel haben ſie wirklich ausgezeichnetes Bier. So!“ ſetzte er hinzu, indem er ſich noch in den jetzt glücklich angebrachten Stiefeln feſttrat,„nun können wir gehen. Adien, Mütterchen. Sag Bertha, ich wäre in einer Stunde ſpäteſtens wieder zurück.“
Die beiden Männer verließen zuſammen das Haus, als ihnen vor der Thür deſſelben eine eigene wunderliche Figur entgegentrat.
Es war ein Schwarzer, wie ſie ſich einzeln, als auch in kleinen Trupps oder Familien ſehr häu⸗
„ fig zwiſchen den Anſiedelungen der Weißen, oder„ . 4 1


