Powells machten keine Ausnahme hiervon.
Das Frühſtück ward hereingebracht, aber bald auf
dem Tiſche kalt, denn Niemand, die Kinder ausge⸗
nommen, dachten ja daran, es zu berühren. Auf⸗
geriſſene Couverts deckten den Boden, geöffnete und
erſt flüchtig durchblätterte Briefe, ſowie noch feſt
eingeſchnürte Zeitungen den Tiſch nach allen Sei⸗
ten, und die Familie ſaß theils an dieſem, theils
in den Ecken zerſtreut, um im Stillen zu leſen.
John Powell war einer der angeſehenſten
Squatter am Murray, mit weit verbreiteten Her⸗
den und einer ziemlich wohnlich eingerichteten Sta⸗
tion— das heißt wohnlich für den Buſch, denn
in einer civiliſirten Gegend hätte ſie dennoch wohl
kaum den Anſprüchen genügt, die ein Mann in
ſeiner Stellung an das Leben zu machen berech⸗
tigt war.„ Draußen im Buſch“ ſind aber eben
dieſe Anſprüche, außerordentlich beſcheiden, und
ſelbſt die Fraudalhatten ſich, nach einigen ziemlich
ſchwer durchlebten Jahren, endlich hineingefunden,
und fühlten ſich wohl— wenigſtens zufrieden—
in der, ihren früheren Verhältniſſen und Gewohn⸗ heiten ſonſt kaum entſprechenden Lage.
Joohn Powell war verheirathet und hatte fünf
Kinder: zwei Tochter, die eine von neunzehn, die
ande re von ſiebzehn Jahren, und drei Söhne, von
1 denen der älteſte zwanzig, die beiden anderen aber


