Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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endlich, ohne ſich jedoch umzuſehen, indem er mit ausge⸗ ſtrecktem Arm nach der dichten Wolkenſchicht hinüberdeutete, „kannſt Du mir nicht ſagen, ob dieſe plötzliche Finſterniß von jenen dunkelen Maſſen herrührt, oder ob wir in der That ſchon Sonnenuntergang haben?“

„Sonnenuntergang!“ echote Lorrimer, wild in ſeinem Sitze auffahrend;„wer redet von Sonnenuntergang!— ah — entſchuldigen Sie mich, Sir,“ fuhr er fort, als ihm das Unſchickliche ſeiner eigenen ſchroffen Anrede einfiel, und er zu dem jetzt halb ihm zugewandten Quäker blickte;„ich glaubte irrthümlich, Sie hätten mich angeredet. Aber ſagt auch mir, Fiſcher, iſt die Sonne wirklich ſchon unter, oder weilt ſie noch hinter jener ſchwarzblauen Wand!“

„Es ſind wohl noch zehn Minuten bis Sonnenunter⸗ gang, junger Herr,“ erwiederte der Fiſcher.

Lorrimer wandte ſein bleiches Antlitz mit einem ſonder⸗ bar wilden, trotzigem Ausdruck dem Jerſey⸗ufer zu; ſeine Zähne waren feſt aufeinandergebiſſen, und ſein Auge glühte in unnatürlich düſterem Feuer.

„Ha“— murmelte er vor ſich hin,„das Boot ſchleicht wie eine Schnecke; könnt ich nur erſt wieder feſten Grund und Boden unter den Füßen fühlen.— Hallo Petriken, Ihr ſitzt ja da, als ob Ihr aus Stein gehauen wäret. Weshalb ſprecht Ihr denn gar kein Wort, Mann?“

„In der That, Gus;“ erwiederte ihm der Kleine, mit aneinanderſchlagenden Zähnen;„iſt mir's gar nicht wie