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des, ſchnell unterdrücktes Lächeln zuckte, und auf die Begei⸗ ſterten und— die Leiche—
„Wie Ihr Alle, Götter werden könnt— ſo bin ich ein Gott— Wie Ihr Alle in das innerſte Mark der Natur eingreifen und ihre Geheimniſſe ergründen, ihre Kräfte zu den Eueren machen könnt, als ich es gewollt und gethan habe.“
„Und Euch Ihr auserwählten Prieſter des neuen Glau⸗ bens, verbinde ich hier in einer hohen und heiligen Brü⸗ derſchaft. In Schweigen und Geheimniß wollen wir das weite Land durchſtreifen— die, die wir unſeres Vertrauens
weerth halten, aus der blinden Maſſe hervorholen, und Einen
nach dem Anderen heraufheben zu unſerer geiſtigen Höhe. Kein lautes Beten in buntgemalten Tempeln, kein ſchales Auspoſaunen unſerer Frömmigkeit an Straßenecken und
Marktplatz, künde unſeren Weg— nein! langſam und
ſchweigend, aber mächtig wollen wir für den neuen Glauben arbeiten und in dem Namen des Mannes auch die Kraft des Mannes beweiſen, und das Gute des Menſchen beför⸗ dern.“ 4 4
Wohl hatte Ravoni gewußt, aus welcher Klaſſe, aus welchem Lebensalter er die Seinigen gewählt; die enthu⸗ ſiaſtiſchen begeiſterten Jünglinge hingen an ſeinen Lippen und ſogen das ſüße Gift der Worte mit unſäglicher Wolluſt in ihre Seelen. Sie waren nicht länger die bleichen, lau⸗ ſchenden Menſchen mehr, nein ihre Augen blitzten, ihre


