Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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11 und einer Birnennaſe;—„hihihi— ſeht einmal das an— he! gut— famos!“

Er hatte den verſtümmelten Körper einer Leiche in einer ſitzenden Stellung gegen die Wand gelehnt, und die Kniee zum Kinn heraufgezogen, wie die ausgeſpreizten Finger, mit dem Daumen gegen die Naſe gepreßt, zwiſchen die Kniee geklemmt, um dadurch jene Spott ausdrückende Pantomime nachzuahmen.

„Sieht das nicht koſtbar aus!“ lachte der flachshaarige Student;—„ſitzt er nicht da, als ob er ſagen wollte: ‚ne, dießmal nicht! hohoho, und wie er die Augen dabei ſo halb zudrückt— famos bei Gott, famos!“

„Haha— hoho— hihihi!“ echote etwa ein Dutzend der Kameraden, und über die erdfahle Stirn der Leiche ſtahl ſich ein einzelner, gebrochener Sonnenſtrahl, und übergoß die bleiernen Augen und Lippen mit glühendem Golde.

„Sehn Sie,“ lächelte Me Torniquet, der bis jetzt geſchwiegen, zu Byrnewood hinüber;„ſehn Sie, welche Achtung hier von dem lebendigen Staub der todten Aſche gezollt wird! tröſtlicher Anblick das, eh?“

„Führen Sie mich fort von hier, Doktor,“ murmelte Byrnewood;—„die Luft iſt geſchwängert mit Verweſung, und ich bin nicht in der Stimmung, an ſolchen Scenen Ge⸗ fallen zu finden.“

„Kommen Sie denn mit mir, Ravoni muß die Ent⸗ hüllung ſeines Geheimniſſes ſogleich beginnen, und ich ſehe,