Teil eines Werkes 
4. Bd. (1851)
Entstehung
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4 dieſes entſetzlichen Geheimniſſes— ich wollte ihm, und wenn es zu meinem Tode waͤre, folgen; ſo aber iſt Alles Nacht— troſtloſe— finſtere— ſchreckliche Nacht.“

„Nun Byrnewood, nur den Muth nicht verloren, nur den Muth nicht— wird ſich ſchon noch Alles machen!“ rief der gutmüthige Doktor, indem er den Arm des jungen Mannes in den ſeinigen zog.„Aber apropos, Byrnewood — haben Sie die letzten Nachrichten über das„Leichen⸗ ſtehlen“ in London geleſen? eh! ſchauerliche Geſchichte das. Fünfe auf einmal gehangen, weil ſie in ihrem Geſchäftseifer ein wenig zu weit gegangen waren. Lebendige Menſchen als Leichen verkaufen— es iſt ſcheußlich, und ich glaube wahr⸗ haftig, daß derſelbe Unfug hier auch in unſerer guten Quäkerſtadt getrieben wird.“

Ein ſchrecklicher Verdacht ſtieg in Byrnewoods Seele auf.

„Mein Gott!“ rief er aus;—„dieſes geheimnißvolle Verſchwinden meiner Schweſter, daß auch keine Spur mehr von ihr gefunden werden kann, nachdem ſie das elterliche Haus am Mittwoch Abend verlaſſen— Doktor— es iſt ein fürchterlicher Gedanke.“— Er wagte nicht, ihm Worte zu geben.— Der gemordete Körper ſeiner ſchönen Schweſter ausgeſtreckt auf dem Secirtiſch— wie glühender Stahl zuckte es ihm durch Mark und Hirn.

„Unſinn! Unſinn!“ rief der Doktor, der Byrnewoods Verdacht in ſeinen Blicken las;—„kommen Sie mit mir