Sechstes Capitel.
Paſtor Pyne und ſeine Tochter.
„Bequemes Logis hier,“ ſchmunzelte der Ehrw. Paſtor Pyne, als er ein kleines Gemach im erſten Stock betrat;— „mein Studierzimmerchen; ein wohnliches Plätzchen mit einem netten Kamin, einer Lampe auf dem Tiſch, und einem weichen, warmen Bett in der Ecke. Dieß iſt, was ich an⸗ genehm nenne,“ fuhr er mit einem zufriedenen Lächeln fort, während er mit dem Rücken dem Feuer zugewandt, die Hände unter den Rockſchößen, ſeine wohlbeleibte Geſtalt am Kamine erwärmte, und dabei zu gleicher Zeit das Zimmer mit ſelbſtgefälligen Blicke überflog.„Dieß iſt der Zufluchts⸗ ort, zu dem ſich der Feind des heidniſchen Roms zurückzieht, wenn ſeine Kanzelarbeiten beendet ſind.— Hahaha— ich bin doch wenigſtens durch eine licbende, mir treu ergebene Gemeinde geſegnet.— Die guten Leute die, wie ſie mich verehren. Ich habe übrigens auch heute mit Salbung ge⸗ predigt, mit gewaltiger Salbung— der Honigſeim und der
donnernde Bannfluch glikten mir nur ſo über die Lippen. 1*


