Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rimer, laßt mich;— ſeht Ihr denn nicht, daß das irgend ein berühmter Sänger aus London oder irgendwo anders weit her, iſt? Welch ein Pathos liegt in der Stimme— ſo voll— ſo weich. Hol' mich der Henker, wenn ich dergleichen in mei⸗ nem ganzen Leben ſchon gehört habe. Nehmt unſere ganzen Opernſänger zuſammen und die— die können— verdammt will ich ſein, wenn ſie können— unſerem geheimnißvollen Freund hier, das Waſſer nicht reichen.“

„Ihr macht Euch beſſer auf die Beine, ihr Liebchen“, ſagte der mit den Röcken und dem Klafterholz jetzt in einer etwas unterirdiſch klingenden Stimme,„wenn Ihr nicht Luſt habt, Major Scotts Theegeſellſchaft zu beſuchen.*)“

„Danke— danke herzlich,“ lachte Gus Lorrimer ſehr höflich—„anderswo eingeladen— bedauere ſehr. Aber lie⸗ ber Herr, Sie würden uns wirklich verbinden, wenn Sie uns erklären könnten, was Sie eigentlich unter jenem merk⸗ würdigen Ausruf verſtehen, mit dem Sie vor wenigen Mi⸗ nuten die Güte hatten, unſere Gehörwerkzeuge zu entzücken. Wollen Sie uns nicht das Geheimniß mittheilen?“

Der Herr mit den Ueberröcken und dem Klafterholz war indeſſen außer Gehörweite, und unſere Freunde gaben ſchon jede Hoffnung auf, etwas Näheres über dieſen intereſſanten Gegenſtand zu erfahren, als Byrnewood, der unter der Zeit mit einem entſetzlichen Schlucken gekämpft hatte, leiſe und

*) Scherzhafter Ausdruck f für„auf e Wa che geſchleppt werden.“ 2* 4