„Schrecklich iſt's, daß ich es ſagen muß,“ ſeufzte der alte Mann,„wenn ich aber ſeine regelmäßigen Straßen, ſeine Kirchen und die frommen ihnen entſtrömenden Bewoh⸗ ner ſehe, dann denke ich an das übertünchte Grab— von Außen rein und herrlich, und inwendig Moder und Zerſtö⸗ rung. Haſt Du den Muth, ein Buch aus dieſen Papieren
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„Muth?“
„Ja Muth, denn der Tag iſt gekommen, wo ein Mann nicht einmal mehr ein freies Wort reden darf, ohne daß Bos⸗ heit und Hinterliſt ihre verrätheriſchen Hände, ihre giftge⸗ ſchwollenen Häupter gegen ihn erheben. Schreibe ein Buch und habe mit ernſtem Sinn das Beſte der Welt oder irgend eine gute Abſicht im Auge, und ſieh ob nicht Schaaren von Feinden erſtehen, die ſich drängen und jagen, ihr Gift auf Dein Werk, auf Dich zu ſpritzen. Haſt Du den Muth ein Buch aus dieſen Papieren zu ſchreiben— die darin ent⸗ haltenen Verbrechen treu und wahr zu ſchildern, Dich der weiblichen Ehre anzunehmen, den Beweis zu führen, wie von dieſem Pſeudo⸗Chriſtenthume die wahre chriſtliche Lehre mit Füßen getreten wird— willſt Du die Sünde und
Schande der Großen blosſtellen und ihnen den ſchaalen Flitter⸗


