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Meier ſchwur aber„lieber den Tod mit einem Male zu erleiden, als zu Tode gequält werden zu wollen“. Er kannte die Wittwe gut genug um zu wiſſen, was er von einer Che mit ihr hoffen durfte. Dazu kam aber auch noch ein anderer Grund, den er dem Freunde jetzt ebenfalls mittheilte; er hatte in den nächſten Tagen, gleich nach dem Verſchwinden der Wittib, wo er noch für ihren erklärten Bräutigam galt, und ſelber ſteif nnd feſt glaubte, ſie würde gar nicht wieder, wenigſtens ſobald nicht, zurückkehren, bedeutende Schulden auf ihren Namen gemacht, da ihm auf den ſeinigen kein Menſch mehr etwas borgen wollte. Wehe ihm, wenn die Sache an den Tag kam, während er ſelber durch der Ehe Band in den Hän⸗ den dieſer Frau und ihr auf Gnade und Ungnade überliefert war.
Da die Sache ſo ſtand, blieb kein langes Schwan⸗ ken räthlich; Fiſcher rieth ihm ſelber ſich ſo bald als möglich aus dem Staube zu machen, und da glück⸗ licher Weiſe der morgen mit Tagesanbruch abgehende Dampfer die beſte Gelegenheit zur Flucht bot, ſo ſäum⸗ ten die beiden Verſchworenen denn auch nicht länger mit den Vorbereitungen, die ſie wohl noch eine Stunde vor der nöthigen Zeit beendeten. Fiſcher ging dann, als die erſte Glocke das Zeichen zum Bereithalten der


