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einem, für die feurige Anrede allerdings etwas kalten Ton. Ich will Ihren Betheuerungen glauben; in dem Fall werden Sie aber auch keine Einwendung machen können, wenn ich Sie bitte, vorläufig dieſe wenigen Zeilen zu unterſchreiben.— Sie trat raſch
an ihr Pult und warf mit flüchtigen Zügen einige
Punkte auf ein Blatt Papier— fürchten Sie nichts, Sir, es enthält kein anderes Wort, als was Sie mir eben feierlich verſicherten,— ich bitte um Ihren Namen.
Meier zögerte, aber hier war an kein Entrinnen mehr zu denken, zitternd ergriff er die Feder und Julius Meiers Autograph ſtand im nächſten Augenblick unter einem Verſprechen, das vor allen Gerichtshöfen der Vereinigten Staaten als feſt bindend angeſehen wurde.
So Sir, ſagte die Dame ruhig, als Meier die Feder fallen ließ und wieder zurücktrat— jetzt ver⸗ laſſen Sie mich— ich will mich umkleiden— Sie werden begreifen, daß mein Anzug keine Ihnen gün⸗ ſtige Gefühle in mir hervorrufen kann.
Hoſiannah! flüſterte vorwurfsvoll der Schneider.
Schon gut! unterbrach ihn eintönig Madame, und Meier fand ſich gleich darauf, halb nach eigenem
Antriebe, halb dazu gedrängt, auf dem Vorſaal, von Gerſtäcker, Miſſiſſippi⸗Bilder. II. 26 4


