Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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ders jenes Morris, zu verlieren. Von den Spionen derſelben umlagert, blieb mir kein Ausweg als ein Mittel zu erſinnen, Freund wie Feind von meiner Plan⸗ tage zurückzuſchrecken, und das konnte nur durch eine Krankheit geſchehen, die ſcheinbar fürchterliche Ver⸗ wüſtungen unter meinen Sklaven anrichtete, während mich die Furcht der dortigen Aerzte vor der Seuche,

begünſtigte, meinem eigenen Sohn die Heilung der vermeintlichen Peſt zu überlaſſen.

Leicht bewog ich meine treuen Neger mir beizuſte⸗ hen; denn gelang mein Plan, ſo konnten Alle in mei⸗ nem Beſitz bleiben. Ich hatte ſie ſtets gerecht und gü⸗ tig, ja väterlich behandelt, wogegen bei einer öffentli⸗ chen Verſteigerung ihr Schickſal ganz ungewiß war und ſie, die größtentheils durch Familienbande verket⸗ tet ſind, auf jeden Fall auseinandergeriſſen worden wären. Hannibal war mir in dieſer Sache beſonders nützlich; ſein kluger Kopf leitete die ganze Verſchwö⸗ rung. Leere Särge wurden in Bereitſchaft gehalten, und ſobald ſich ein Fremder auf der Pflanzung zeigte, Anfangs unter feierlichem Gepränge, ſpäter mit dü⸗ ſterem, unheilverkündendem Schweigen begraben, wozu die Weiber ihre Todtengeſänge heulten. Bald erreichten wir unſern Zweck; die Nachbarn zogen einen Cordon, um ſich vor Anſteckung zu wahren, und wir