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vor ſich hin, als er den Fahrweg entlang dem Dorfe zueilte;„ſie ſind keinesfalls zuſammen ge⸗ traut— nur eine wilde Ehe, wie es bei der Art Leuten ja ſo häufig vorkommen ſoll, und dieſer hochnäſige Graf Geyerſtein hat ſich die wunder⸗ ſchöne Reiterin hier in's warme und bequeme Neſt geeſetzt. Dem aber gönn' ich den Aerger, wenn er erfährt, daß Hugo von Silberglanz, der ver⸗ achtete„neugebackene Baron,“ mit ſeiner Beute durchgegangen iſt. Nur allein die Genugthuung wäre das ganze Abenteuer werth.— Und dieſe Georgine,— ein göttliches Weib— ein wahr⸗ haft göttliches Weib! Ob ſie mich nicht rein ver⸗ rückt gemacht hat mit ihren Reizen? Und wie apropos bin ich hier zur rechten Zeit gekommen — das iſt aber mein altes Glück! Glück muß der Menſch haben, ſagt mein Papa, und der Menſch hat Glück. Hm— ja ber wohin?— Und was zerbreche ich mir nden Foyf⸗ Nach Paris — wollte ich doch nach Paris, und aeh Um⸗ weg nur über hier gemacht— jetzt reiſ' ich in Geſellſchaft, und was für Geſellſchaft! Was liegt an den Paar hundert Thalern— und wenn's tauſend wären! Hugo von Silberglanz iſt nur einmal jung, und will auch ſein Leben genießen
wie andere Cavaliere. Ein Geſchäft bringt die


