Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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ſelig in dem Bewußtſein, Sie glücklich zu wiſ⸗

ſen wieder heimzufahren.

Und wie g lauhen Sie, daß mein Mann eine ſolche Einmiſchung in ſeine Rechte aufnehmen möchte? ſagte Georgine, die indeſſen aufgeſtan⸗ den war und die Thür geöffnet hatte, ſich zu überzeugen, daß die Wirthſchafterin nicht mehr

draußen ſtehe aber der Gang war leer, und ſie nahm ihren Platz wieder ein. Er iſt verreiſt ich bin ihm unterwegs

begegnet, erwiderte Herr von Silberglanz raſch, er wird ſogar, wie ich im Dorfe unten hörte, vor drei, vier Tagen nicht wieder zurückkehren.

Das iſt allerdings ſo und hat ſich zufällig getroffen. Sie aber mußten doch darauf rechnen, ihn hier zu treffen.

Ich habe Glück, gnädige Frau, ſchmunzelte Herr von Silberglanz,wirklich ganz ſchmähliches Glück, bei Allem, was ich angreife, darauf verlaſſ' ich mich ſtets, und es hat mich noch nie betrogen. Außerdem kennt mich Ihr Herr Gemahl gar nicht perſönlich, denn wenn ich Sie in*e aufſuchte, wußte ich es immer ſo einzurichten, daß er ab⸗ weſend war. Aber es hätte auch nichts gemacht, wenn ich ihn wirklich zu Hauſe fand. Um irgend eine Anrede wäre ich nicht verlegen geweſen; konnte