— 3¼.—
9
gar, ihn als Verwandten anzuerkennen und in ſeiner eigenen Familie zu halten. Das war frei⸗ lich nicht mehr zu ändern— es mußte ertragen werden, und erforderte nur all' ſeine Klugheit und Wachſamkeit, den fatalen Folgen, die es möglicher Weiſe für ſeine und der Seinigen Zukunft haben könne, vorzubeugen. Allerdings ſprach er offen mit ſeiner Frau darüber, und machte ihr einmal ſogar den Vor⸗ ſchlag, dem Alten irgend eine Heimath entfernt von
uhne zu gründen, und ihm— wenn auch mit großen Opfern— daſſel bbe, was er früher als Gehalt bezogen, als Penſion zu ſichern. Aber Georgine wollte nichts davon hören— fürchtete
ſie vielleicht, daß ſie durch ein Fortſchicken des Vaters die Partei ſchwächen könne, mit der ſie noch immer dem Gatten gegenüberſtand?
Der alte Mühler unterſtützte ſie allerdings nicht
in ihren noch immer ſchlummernden Plänen: dem
müßigen Leben wieder zu entſagen, und zu ihrer „Kunſt“ zurückzukehren; denn er ſelber hatte von dieſer„Kunſt“ nur eine ſehr geringe Meinung und fühlte ſich keineswegs geneigt, das ruhige Schla⸗ raffenleben, das er jetzt führte, mit der alten un⸗ bequemen Narrenjacke ſo bald wieder zu vertau⸗ ſchen. Aber er war doch da— und bildete da⸗


