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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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abraſſelte und vor dem Hauſe hielt. Die Fenſter deſ⸗ ſelben waren aber mit ſeidenen Gardinen verhangen, ſo daß ſich nicht erkennen ließ, wer darin ſaß. Der Kutſcher hatte jedoch kaum einmal mit ſeiner Peitſche geknallt, als ſich auch ſchon unten das große Thor mit beiden Flügeln öffnete, der Wagen fuhr hinein, das Thor ſchloß ſich wieder und ſtill und ruhig lag aufs Neue die ganze Fronte.

Thiodolf nickte ſtill vor ſich hin mit dem Kopfe; da war Herr van Beeker mit der Entführten zurückge⸗ kehrt, und wie die Pferde gelaufen ſein mußten, zeigte der Schaum, der auf ihnen lag. Alſo alle ſeine Be⸗ mühungen, ſeine Tage lange Arbeit, die Gefahr, der er ſich ausgeſetzt, umſonſt und doch lächelte er bei dem Gedanken und ſchritt leichten Herzens die Straße entlang g, die ihn dem Hauſe des Maurermeiſters Behrens zuführte. Dieſer hatte ſeinenneuen Geſellen zu Mittag eingeladen, da er, wie er ſagte, nach getha⸗ ner Arbeit auch einmal ein Stündchen mit ihm eſſen, trinken und plaudern wollte. Von dem, was ihn bis dahin beſchäftigt, war der romantiſche Schimmer ab⸗ geſtreift; deshalb hatte es all' ſein Intereſſe verloren und andere Gedanken erfüllten ſein Herz, als er jetzt des Meiſters Hausthür öffnete.

Er war noch etwas vor ſeiner Zeit gekommen