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ſchloſſen von der übrigen Welt leben und nicht belä⸗ ſtigt werden wollte, war das Unglück einer Schweſter ſeiner Frau, die wahnſinnig geworden, während er ſich nicht entſchließen konnte, ſie in eine für ſolche Kranke geeignete Auſtalt zu thun. Ich glaube faſt, daß ihr die Familie aus früherer Zeit zu großem Dank verpflichtet iſt, oder wie die Verhältniſſe ſonſt ſtehen, kurz, er gab dem Magiſtrat genügende Beweiſe, daß er ſeine geiſtes⸗ kranke und ſchon ziemlich bejahrte Schwägerin in ei⸗ gener Pflege behalten wolle, und erbat ſich dafür nur die Vergünſtigung, ſie in der hieſigen Einwohnerliſte nicht aufführen zu müſſen, theils wohl, um läſtigen Fragen zu entgehen, theils auch vielleicht wieder aus Rückſicht für die ſehr angeſehene Familie ſelber. Der Mutter der betreffenden Unglücklichen hatte man näm⸗ lich den traurigen Zuſtand derſelben verheimlicht, und ſie beweinte ſie als eine Todte.“
„In der Stadt“, ſagte Thiodolf doch etwas be⸗ ſtürzt,„wurde aber immer von einer jungen und wun⸗ derſchönen Dame geſprochen.“
„Ganz geheim konnte das Alles ja nicht gehalten werden“, ſagte der Stadtſchreiber, mit den Achſeln zu⸗ ckend,„in das Publikum drang natürlich etwas davon und wurde dann von verrückten Menſchen phantaſtiſch aufgeputzt. Von Folterkammern und anderm Unſinn,


