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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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mit dem erſten Morgengrauen, wie er nur unten Leben im Haus hörte, war er ſchon auf und in ſeinen Klei⸗ dern, um ſo raſch als möglich nach Danneburg zurück⸗ zufahren. Ihm lag jetzt nur daran, zu verhüten, daß ſeine Thätigkeit bei der Entführung bekannt wurde, und er quälte ſich umſonſt, zu überdenken, wie das möglich ſei, da ihn der Kutſcher ja kannte, und etwas Derartiges in einem ſo kleinen Neſt eben kein Geheim⸗ niß bleiben konnte.

Im Hauſe waren bis jetzt nur die Forſtgehülfen munter, aber er dachte auch gar nicht daran, das Er⸗ wachen ſeines Freundes abzuwarten, ſondern ging ohne Weiteres zu dem Gaſthaus hinüber, wo ſein Kutſcher die Pferde eingeſtellt hatte, ließ wieder anſpannen und fuhr eine halbe Stunde ſpäter, in die Wagenecke zu⸗ rückgedrängt, was die Pferde laufen konnten gen Danne⸗ burg. Gott ſei Dank wenigſtens, daß er ſeinen ſchon geſchriebenen Artikel noch nicht in die Druckerei gegeben hatte. Weiter hätte jetzt nichts gefehlt, und er ſelber ſich dabei auf das Schmählichſte blamirt.

Wie er vor ſeinem Hauſe hielt, und das Wetter war dabei noch genau ſo ſchlecht wie geſtern, drückte er dem Kutſcher zwei Thaler Trinkgeld in die Hand.

Aber Du weißt jetzt Beſcheid, ſagte er ihm da⸗ bei,Du ſchweigſt über die ganze Fahrt, wie?