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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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in Froſt und Schnee auf dem Anſtand geſeſſen, und kann es alſo auch hier in der warmen Stube und bei einem Glas Grog, denke ich, aushalten.

Ich leiſte Dir Geſellſchaft, Kuno, ſagte Gieſel⸗ brecht; aber der Förſter lachte.

Mach Du nur, daß Du zu Bett kommſt; Du kannſt die Augen ſo ſchon nicht mehr ordentlich auf⸗ halten. Ich lege mich morgen früh ein paar Stunden hin und bekomme dann immer noch meinen Schlaf.

Die Nacht verging ohne weitere Zufälle; die fremde Dame rumorte allerdings wohl noch eine volle Stunde in ihrem Zimmer herum, dann endlich wurde Alles ruhig. Selling ſchlich nach einer Weile an die Thür; das Licht brannte noch. Er ging wieder zurück ins Zimmer und wartete wohl eine Stunde, es mußte drei Uhr Morgens ſein, das Licht brannte noch immer. Da öffnete er leiſe die Thür, die Fremde lag feſt in ihre Decke eingehüllt und ſchlief; vorſichtig löſchte er das Licht, glitt wieder hinaus und ſtreckte ſich jetzt, ziemlich feſt überzeugt, daß er nicht weiter geſtört würde, auf dem Sopha aus.

Gieſelbrecht ſelber verbrachte die Nacht ſehr un⸗ ruhig. Er war wohl müde, aber er konnte trotzdem nicht ſchlafen, denn die Gedanken peinigten ihn, und