„Hm“, ſchmunzelte Bomeier, aber wieder aufs Aeußerſte verlegen,„ſo ſehr jung iſt ſie eigentlich nicht.“
Thiodolf warf ihm einen flüchtigen Blick zu und es war faſt als ob er einen Scherz auf den Lippen hätte, aber das dauerte kaum einen Moment, denn ſchon im nächſten ſagte er, den Kopf ganz voll von anderen Dingen:
„Gut, dann geh' nach Hauſe, Alterchen, beſorg', was Du dort zu beſorgen haſt und triff mich dann
an der andern Seite dieſes Gebäudes, wo ich indeſſen
Nachforſchungen anſtellen und mich jedenfalls ſo lange aufhalten werde, bis Du mich abrufſt. Biſt Du da⸗ mit einverſtanden?“
„Gewiß, von Herzen gern!“ rief Bomeier, jetzt gar nicht im Stande, einen ſelbſtſtändigen Plan zu faſſen,„alſo ich hole Dich da drüben ab.“
„Wie heißt die dort liegende Straße?“
„Das muß die Dammſtraße ſein, ich glaube es wenigſtens der Richtung nach.“
„Gut, alſo auf Wiederſehen“, und beide Freunde, die während des letzten Geſprächs den Kellner bezahlt
und den Garten langſam verlaſſen hatten, trennten
ſich draußen an der Hausthür, um ihre verſchiedenen Ziele aufzuſuchen.


