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Es mochte zehn Uhr Morgens ſein und der,‚Kro⸗ nengarten“ war noch nicht beſucht, einmal ſchon der etwas friſchen Witterung wegen, was die gewöhnlichen Frühſtücksgäſte veranlaßte, die wärmere Reſtauration aufzuſuchen, und dann auch wohl der noch etwas ſehr frühen Stunde wegen. Nur ein einzelner junger Frem⸗ der, in einen grauen loſen Ueberrock eingeknöpft, einen ebenſolchen breitrandigen Filzhut etwas ſeitwärts auf dem Kopfe, die Cigarre im Munde und ein Glas Bier neben ſich auf dem nächſten Tiſch, ſaß verkehrt und rittlings auf einem der hölzernen Gartenſtühle, hatte beide Arme auf die Rücklehne geſtützt und ſchien voll⸗ ſtändig mit ſeinen eigenen Gedanken beſchäftigt. Er ſtarrte wenigſtens, ohne ſich weiter um etwas Anderes zu bekümmern, nur immer unverwandt nach dem alten Hintergebäude hinüber und drehte den Kopf dabei we⸗ der rechts noch links.
Noch ein anderer Gaſt betrat jetzt den mit Bäu⸗ men beſtandenen Gartenraum, ſchien aber nicht die Abſicht zu haben, ſich zu ſetzen. Er ließ ſich ſein Bier, das ihm der Kellner nachbrachte, auf irgend einen der
dortigen Tiſche ſtellen und ſchritt dann, beide Hände
in den Taſchen, auf dem breiten Kieswege langſam hin und her. Den anderen Gaſt beachtete er gar nicht, ebenſowenig wie dieſer von ihm Notiz genommen hatte,


