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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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trotzdem mehr beſucht, da ſich ein, wenn auch rings von Häuſern eingeſchloſſener, aber ziemlich geräumiger Garten dabei befand, der beſonders im Sommer mit ſeinem vorzüglichen eingeführten bayriſchen Bier die Gäſte anlockte.

Trat man aus der Hinterthür des Gaſthofs in den Garten, ſo zog ſich links eine mit regendichten Dächern verſehene Laubenreihe hin, den Gäſten auch bei naſſem Wetter das Sitzen im Freien geſtattend. Nach rückwärts lag ein anderer Garten mit ſehr hohen ſchattigen Bäumen, nach rechts zu der ſchmale, zum Hotel gehörende Hof, der dann auf der andern Seite durch ein altes, breites und wunderlich genug aus⸗ ſehendes Hintergebäude abgeſchloſſen wurde.

Auf architektoniſche Schönheit machte dieſes, aus

drei Stockwerken beſtehende, aber ſehr ausgedehnte

Hintergebäude wohl kaum einen Anſpruch. Es hatte allerdings ſechszehn oder achtzehn Fenſter, aber nicht etwa in Reihen geordnet, oder auch nur von einer Größe, ſondern nur wie wild und bunt über die Wand⸗ fläche hingeſtreut und von allen Formen und Dimen⸗ ſionen. Da gab es kleine viereckige, langgezogene, größer wie für einen Salon beſtimmt, und dann wie⸗ der breitgedrückte, wie man ſie vielleicht oben in einem Keller oder Pferdeſtall anbringt. Die meiſten derſelben