den Schutz der Mauern zurück, um gegen das Land
ſich wohl friedliche Städter in größerer Zahl unter
durchſtreifendes Raubgeſindel oder die Schwärme kleiner Barone(Beides ſehr häufig gleichbedeutend) geſchützt zu ſein. Damals ſuchte man auch vorzugsweiſe die Höhen, denn die Verkehrswege führten überall hin; jetzt dagegen war Danneburg durch die Eiſenbahn um⸗ gangen und die natürliche Folge davon blieb, daß die Stadt nicht allein nicht wuchs, ſondern eher noch in ihrer Einwohnerzahl zurückging.
Einen eigenthümlichen ſowohl als auch einen wohlthuenden Eindruck machte Danneburg aber auf den Beſucher, beſonders wenn er direct aus einer der Metropolen kam, nicht allein durch das Maleriſche ſeiner ganzen Lage und Umgebung, nein, auch durch das Wohnliche und Behagliche, was ſich überall und unverkennbar kund gab. Die Bauart der kleinen Stadt war allerdings unregelmäßig genug und bunt durch⸗ einander gewürfelt. Es gab wohl eine große Zahl maſſiver grauer Steinhäuſer, mit rieſigen eiſernen Dach⸗
rinnen, mit breiten ſteinernen Treppen vor den Haus⸗
thüren und zahlreicher oft grotesker Steinhauerarbeit zwiſchen den Fenſtern, dann aber fand man auch ganze
Straßen wieder aus Fachwerk errichtet, mit vorragen⸗
den oberen Etagen, ſo daß es bei manchen genau ſo


