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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Unbemerkt faſt wußte er ihren Spaziergang dabei aus dem Garten auf die Levée, oder wenigſtens die daran hinführende Straße zu lenken. Von dem noch dort liegen⸗ den Boot, das ſie überdieß von der Straße aus gar nicht ſehen konnten, nahm er jedoch nicht die mindeſte Notiz,

6 und hielt ſich nur immer in der Nähe der kleinen Baum⸗ gruppe, die er über den Damm hin erkennen konnte, und an denen er ſeine Freunde wußte.

Die Sonne ſank dabei immer tiefer; die Luft hatte ſich ſchon abgekühlt und leichtgekräußter Nebel fing an ſich auf der Oberfläche des Miſſiſſippi zu ſammeln. Hie und da deckte er denſelben erſt wie ein weißes Geſpinſt, durch⸗ das man noch deutlich die darunter hinkochende Fluth er⸗ kennen konnte. An anderen Stellen aber begann er ſchon ſich in kleinen milchigen Wolken zu ſammeln, die ſich dann ſpäter zu ſtarken Schwaden verdichten und gar nicht ſelten zu zwanzig, dreißig Fuß Höhe in feſter Nebelmaſſe den Strom bedecken.

Da ſprengten zwei Reiter von einem Neger gefolgt den Weg herab, der an der Levée niederlief, und da ſie ihnen gerade entgegen gingen, dauerte es nicht lange, daß die Spaziergänger mit ihnen zuſammentrafen.

Ah, da kommt Papa, rief da Miß Engenie freu⸗ ddig aus.

*Und wer iſt der Herr, der bei ihm iſt?

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