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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Mit kurzer Verbeugung verabſchiedete er ſich von dem Pflanzer, der einen der kleinen zur Aufwartung be⸗ ſtimmten Neger nach ſeinem Pferd ſchickte, und erſuchte die junge Dame, nur einen Augenblick zu warten, bis er ſeine heutige Jagdbeute, die Alligatorhäute dem unten ſeiner harrenden Negerknaben abgenommen hätte. Er würde ſich dann das Vergnügen machen, ſie im Garten unten zu er⸗ warten.

Das war übrigens bald geſchehen. Während Mr. Beauchamps auf dem raſch herbeigebrachten Pony an der Levée hinaufſprengte, nahm er dem Jungen die Alligator⸗ haut ab und trug ſie ſelber über die Levée hinüber zu der kleinen Baumgruppe, wo ſeine beiden Freunde noch immer lagerten. Mit dieſen wechſelte er ein paar flüchtige Worte, ließ ihnen ſeine Büchſe und ging dann in den Garten

zurück, wo ihn die beiden jungen Damen ſchon erwarteten. Jack war übrigens ganz der Mann ſie zu unterhalten, denn von Jugend auf an ein thätiges, abenteuerliches Leben gewöhnt, hatte er die nördlichen Staaten ſchon nach allen Richtungen hin durchzogen, und wußte vortrefflich davon zu erzählen. Er ſprach nicht allein gut, ſondern verſtand auch die Sitten und Gebräuche des Nordens mit ſolch' lebendigen Farben zu ſchildern, daß er ſeine beiden Begleiterinnen vollkommen feſſelte, und eine Stunde ihnen in wirklich kaum geahnter Schnelle verſtrich.*