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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Der junge Mann nickte den Beiden freundlich zu, und ſchritt dann langſam über den Fahrweg hin zur Gar⸗ tenthür, die beiden Andern aber ſtiegen wieder zum Fluß⸗ rand zurück, wo ſie, durch die Levée gedeckt, vom Land aus nicht geſehen werden konnten. Hier ſtand ein kleines Dickicht von Pecan- und Stechpalmbäumen, in deren Schatten ſie ſich behaglich lagerten, und daß Weitere ſehr geduldig abzuwarten ſchienen. Das Boot lag dicht unter ihnen, von dem abſchüſſigen, aber jetzt nicht hohen Uferrand vollkommen gedeckt.

Der junge Mann hatte indeß die Gartenthür erreicht, die er jedoch von innen verriegelt fand, Unberufene daraus fern zu halten, und er mußte in den ſchmalen Weg hinein, der an dem Garten hin dem hinter dem Hauſe liegenden Negerdorf zuführte.

Alles war hier wie ausgeſtorben; ſelbſt die Alten

und Kinder ſchienen ſich vor den brennenden Sonnenſtrah⸗

len in den Schatten der Gebäude zurückgezogen zu haben. Nur ein paar Hunde und Schweine trieben ſich dort faul und ſchläfrig herum.

Der Fremde blieb ſtehn und ſchien ſich nach Jemand umzuſchauen, von dem er irgend eine Auskunft erhalten

könne, als er einen Reiter den in die Felder führenden Weg herabſprengen ſah. Es dauerte auch gar nicht lange bis dieſer, ein langer hagerer Mann, mit einem zwar