Druckschrift 
Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
Einzelbild herunterladen

tete, und ſchien, ganz mit ſeinem eigenen Fahrzeug beſchäf⸗ tigt, keine Notiz von dem Manne am Land zu nehmen. Geſehen hatte er ihn aber nichtsdeſtoweniger ſchon von dem Augenblick an, wo er ſich zuerſt gezeigt.

Noch ein neuer Inſaſſe des Bootes kam zugleich zum Vorſchein, und zwar Niemand Geringeres als Mrs. Po⸗ leridge ſelbſt, die Frau des Capitains, die mit einem ziem⸗ lich rothen Geſicht, das Bonnet etwas zurückgeſchoben, einen

Blick nach dem vor ihr liegenden Ufer hinaufwarf. Dort unten aber wo ſie ſtand, konnte ſie von dem Lande weiter Nichts erkennen, als den grasbewachſenen hoch aufgewor⸗ fenen Damm. Mit der Ausſicht alſo eben nicht beſonders zufrieden, drehte ſie ſich um, hob einen kleinen braunen Teckel, der neben ihr winſelte, auf das höhere Deck hinauf, das er allein nicht erreichen konnte, und verſchwand gleich wieder, wie ſie gekommen, in dem inneren Raum.

DerAlte hatte ſich nicht einmal nach ihr umge⸗ dreht; er ſchaute nach den Tauen, ob die auch gehörig be⸗ feſtigt waren, ſtieß mit dem Fuße eine, ihm im Weg lie⸗ gende Rolle Leine bei Seite, und blickte dann über Bord hinunter in's Waſſer. 1

Hallo das Boot! rief da der Mann vom lfer aus den Alten an;habt Ihr gar keinen ſchlechteren Fleck⸗ am Land hier finden können? Wer ſoll denn da zu Euch hinnnter klettern?