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Es war der Aufſeher der Plantage; ein Burſche von vielleicht drei oder vier und dreißig Jahren, aber mit ſcharf markirten häßlichen und tief gefurchten Zügen, die ihn wenig⸗ ſtens um zehn Jahre älter ſcheinen ließen. Auch die kleinen farbloſen Augen, das linke noch dazu mit einem ſogenannten „falſchen Blick,“ ſchweiften unſtet herüber und hinüber, und hafteten eigentlich nie auf dem, mit dem ſie ſprachen.
Er ging in die gewöhnliche Tracht derartiger Leute gekleidet: Weite Hoſen und leichtem Rock von hellkarrir⸗ tem Zeug, am linken Stiefel einen Sporn, keine Weſte, und das bunt kattune Hemd von einem blauſeidenen Tuch locker zuſammen gehalten. Den Kopf deckte ein breit⸗ rändiger Strohhut ohne Band, und am rechten Handge⸗ lenk hing ihm eine ſchwere, feſt aus Rindsleder gedrehte, ſogenannte Negerpeitſche. Eine lange Bronze⸗Uhrkette und ein paar große Ringe an den Fingern vollendeten mit der nie fehlenden Cigarre den Mann der, ſo gute Eigen⸗ ſchaften er auch ſonſt vielleicht haben mochte, durch ſein Aeußeres keineswegs dahin empfohlen wurde.
Der alte Poleridge hatte indeſſen unten ſeine„Ufer⸗
toilette,“ wie er's nannte, beendet, d. h. ein reines Hemd und Schuhe und Strümpfe angezogen, denn an Bord gingen die Männer in dem warmen Klima meiſt barfuß Langſam, die Hände in den Taſchen, kam er oben auf Deck, als der Overſeer vom Damm aus ſein Boot betrach


