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„Herr Graf, ich werde mich glücklich ſchätzen,“ ſagte die Frau verlegen, denn ſie wußte nicht, was ſie aus dem Benehmen deſſelben machen ſollte.
„Gut— dann bitte, ſetzen Sie ſich dahin,“ ſagte Felix eben ſo förmlich,„und ſchreiben Sie mir einen Namen auf.“
„Welchen Namen, Herr Graf?“
„Den Namen von Helenens Mutter.“
„Herr Graf!“ rief die Frau und fühlte, wie ihr die Kniee zitterten.
„Ich weiß,“ fuhr Rottack fort, ohne ihre Be⸗ wegung zu beachten,„daß Sie einen Schwur vor⸗ geſchützt haben, was einem armen, unerfahrenen Mädchen gegenüber ging— wir ſtehen anders zuſammen. Entweder ſchreiben Sie mir die volle Adreſſe jetzt in dieſem Augenblick auf, oder ich gehe direct hinüber zum Baron, wie zum Bäcker⸗ meiſter Spenker und— unterhalte mich mit ihnen über verganzene Zeiten. Sie wiſſen, daß ich nicht ſcherze. Noch ruht Ihr Geheimniß in ſicheren Händen und wird da ruhen, falls Sie meinen Wunſch erfüllen— wo nicht— ſchreiben Sie ſich ſelber die Folgen zu. Außerdem muß ich Ihnen nur noch bemerken, daß Ihnen eine Geheimhal⸗ tung auch nicht das Geringſte nutzt. Eine ein⸗ fache Aufforderung in den Zeitungen drüben, mit


