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wechslung der Couverts in meine Hände“— halb abgewandt reichte ſie ihm denſelben.
„Darf ich ihn leſen?“
„Leſen Sie ihn,“ flüſterte Helene und barg wieder ihr Antlitz in den Händen.
Rottack hatte den Brief haſtig geöffnet und mit den Blicken verſchlungen.„Und der Name Ihrer Mutter?“ fragte er.
„Sie weigert ſich, ihn zu nennen— ein Schwur bindet ihre Lippen.“
„Ein Schwur?“ rief Rottack, den Kopf ver⸗ ächtlich zurückwerfend;„den Schwur kenne ich er heißt Selbſtintereſſe— aber ich begreife noch immer nicht— Doch das iſt hier nicht der Ort, zu erfragen,“ unterbrach er ſich raſch, als er den Brief zuſammenfaltete und wieder auf den Tiſch legte.„Und nun, mein liebes, liebes Fräulein,“ ſetzte er hinzu, während er auf's Neue ihre Hand ergriff und es wie ein lichter Sonnenſtrahl über ſein Antlitz zuckte—„nehmen Sie tauſend, tau⸗ ſend Dank für das Vertrauen, das Sie mir ge⸗ ſchenkt— wenn ich es Ihnen auch nur durch Ueberraſchung abgepreßt.— Aber jetzt fort— Du mein Himmel, mir ſchwindelt der Kopf ordentlich von all' den Gedanken, die mir jetzt das Hirn durchkreuzen— und doch war ich nie ſo glücklich,


