Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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an der äußerſten Kante den neben ihm ſtehenden Freund einſchloß; Helene aber, die hinter ihrer Mutter geſtanden, trat jetzt vor, und von Schwar⸗ tzau die Hand reichend, ſagte ſie herzlich:

„Sie haben mir beſonders eine große Freude gemacht, daß Sie der Einladung gefolgt ſind, denn draußen im Walde wurde mir ja gar keine Zeit gegeben, Ihnen ſo herzlich für die Hülfe zu danken, die Sie mir geboten, wie ich es wohl gemocht.“

„Comteſſe,“ ſagte Günther, wirklich überraſcht von der faſt wunderbaren Schönheit des Mäd⸗ chens—„ſo ſehr wir den Unfall Ihretwegen bedauert haben, ſo glücklich hat uns der kleine Dienſt gemacht, den wir Ihnen leiſten durften. Uebrigens muß ich die Haupthandlung vollkommen von mir abwenden, denn Freund Randolph hier war der eigentliche Held des Morgens, indem er ſich Ihrem Pferd entgegenwarf.“

Helene hatte ſich mit ihrem Danke gegen beide Männer gewandt gehabt, aber während ſie ſprach doch immer nur Günther angeſehen, und höchſtens einmal ihren Blick wie ſcheu zu ſeinem Begleiter, aber nie bis zu deſſen Antlitz erhoben. Jetzt konnte ſie es nicht länger vermeiden, und auch ihm die Hand reichend und tief dabei erröthend, ſagte ſie, aber nicht mehr ſo zuverſichtlich, als vorher: