liebe Dich noch und werde Dich immer lieben, aber— ich darf nicht Dein ſein— darf nicht— kann es nicht. Leb' wohl! Möge Dir Gott den Frieden geben, welchen Dein reines Herz ver⸗ dient— mögen Dich dereinſt wieder ſüße Bande feſſeln, die nicht von Schuld und Sünde getrübt ſind; mein Segen begleite Dich auf allen Deinen Wegen, denn Du haſt mir mehr gegeben, als die ganze Welt— einen glücklichen Augenblick an Dceinem Herzen. Und nun leb' wohl, Bernard— leb' ewig wohl— Gott ſchütze Dich!“ Und ihr Antlitz zu ihm hebend, bot ſie ihm ſelber den Ab⸗ ſchiedskuß— aber ihre Lippen waren kalt und bleich, und wie ſie ſich von ihm wandte und die Thür ihres Zimmers hinter ſich ſchloß, war es, als ob ein Geiſt aus einer andern Welt zu ihm geſprochen und vor ſeinen Augen in Duft und Nebel zerſtoben ſei.
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