Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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und bewegte es hier ununterbrochen, bis es voll⸗ ſtändig ausgetrocknet, in Säcke gemeſſen und in die Vorrathskammer geſchafft werden konnte.

Es war ein lebendiges Bild, dieſe Mühle, mit den fröhlich plaudernden Gruppen der Mädchen und Kinder, mit dem geſchäftigen Treiben der Sclaven, welche in ihrer Arbeit ſo regelmäßig gingen wie der Stier der die Walze drehte, mit der halb nackten Geſtalt des Negers an der heißen Pfanne, welchem die Gluth den ohnehin ſchon warmen Platz noch unerträglicher machen mußte.

Die Mühle ſchien aber auch zu einer gewöhn⸗ lichen Wohnſtube benutzt zu werden, denn dicht neben der Gruppe der ſchabenden Mädchen ſtand ein langer Holztiſch mit Stühlen darum her, und eine der Negerinnen kam gerade mit dem Tiſch⸗ tuch herein, um für die nächſte Mahlzeit zu decken.

Mitten unter den Frauen und Kindern ſchwarzer Abſtammung ſaßen dazu ein paar weiße Mädchen, mit derſelben Arbeit beſchäftigt, und eine alte Dame in ſchwarzem Seidenkleid und ſchwarzer Mantille lehnte dicht daneben in einem großen Rohrſtuhl, und ſah der Arbeit zu, während zwei kleine Negerkinder von zwei und drei Jahren zu ihren Füßen ſpielten und ihr auch manchmal in ihrem Muthwillen auf den Schooß kletterten.