Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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zu ſehen, und der mit der Treſſe mußte, er mochte wollen oder nicht, mit zu ihm in's Haus hinein, um an der eben aufgetragenen Mahlzeit Theil zu nehmen.

Er fand allerdings nicht viel Appetitliches da vor, denn des Juſtus'„Haushälterin“ paßte zu demſelben, und ſie dachte nicht daran, wegen ſo eines Gaſtes auch noch Umſtände zu machen. Das Tiſchtuch— ein alter Baumwollenlappen— ſah aus, als ob es eine Zeit lang zum Fußtep⸗ pich vor der Hausthür gedient hätte, und war mit Fett übergoſſen, die irdene Schüſſel nur in⸗ wendig ein wenig ausgewiſcht, und die blechernen Löffel trugen noch die Erinnerung an die letzte Mahlzeit. Der mit der Treſſe war aber eben⸗ falls nicht verwöhnt, und es iſt ſogar möglich, daß er ſich vor einem reinen, weißen Tiſchtuch unbehaglicher gefühlt hätte, als gerade hier. Jetzt fühlte er ſich gleich daheim, wiſchte ſich ohne Um⸗ ſtände ſeinen Löffel an dem nächſten Zipfel des Tiſchtuches— wenn auch nicht rein, doch trocken, und langte dann tapfer mit in die mitten auf dem Tiſch ſtehende Schüſſel hinein, in der eine ziemlich reichliche Mahlzeit von klein geſchnittenen Kartoffeln und Fleiſchſtücken aufgetragen ſtand. Während des Eſſens wurde nicht viel geſprochen.