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draußen auf irgend einer Chagra geholt, die Straße hinab.
„Dich kümmert's wohl, Du verbrannter Ha⸗ lunke!“ rief ihm der Schneider zu, dem beim An⸗ blick ſeines Feindes die Galle raſch wieder überlief.
„Lauf', mein Junge, lauf', ſie kommen!“ rief in dem Momente eine Stimme dicht hinter Jere⸗ mias, und dieſer drehte raſch und verwundert den Kopf der leeren Stelle zu.
„Lauf', mein Burſche, lauf'! Sie kommen wahrhaftig!“ drängte es auf's Neue, und Jere⸗ mias, der noch immer keinen Menſchen ſah, wurde es doch jetzt unheimlich. Er dachte gar nicht mehr an den Schneider und deſſen Geſellſchaft, ſondern ſchritt ſchärfer aus, und als jetzt gar eine Stimme an ſeiner Seite laut wurde, die rief:
„Halt ſtill, Burſche, halt ſtill! Ich muß eins von Deinen Ohren haben!“ fing er herzhaft an zu laufen, und ſtand, von dem jubelnden, wiehern⸗ den Gelächter der Beiden verfolgt, nicht eher ſtill, als bis er wieder in die eigentliche Straße und zwiſchen mehrere Häuſer kam.
Juſtus Kernbeutel war aber jetzt rein außer ſich vor lauter Vergnügen, ſeinen ärgſten Feind — denn er haßte den fleißigen und ſparſamen Jeremias wie Gift— ſo angeführt und gejagt
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