Teil eines Werkes 
1. Bd. (1864)
Entstehung
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ſchäftigte ſich an ihrem Nähtiſche damit, ein auf⸗

gerolltes Knäuel ſchwarzer Seide wieder in Ord⸗ nung zu bringen.

„Ich glaube,“ ſagte ſie, und wandte dabei den Kopf lächelnd der Tochter zu—„der Himmel ſelber hat uns einen Bundesgefoſſen geſandt, der am Ende der rechte Mann dazu ſein dürfte.“

„Unſer Gaſt?“

„Derſelbe. Er wünſcht ſehnlichſt, wie er mir wie⸗ der und wieder geſagt hat, irgend Etwas in Braſilien zu beginnen, wodurch er nichtallein eine Beſchäftigung findet, ſondern auch Geld verdienen kann, und ich denke faſt, daß mein Plan für alle Beide von Nutzen ſein könnte. Meinſt Du nicht?“

„Und glaubſt Du wirklich, Mama, daß mit dieſer Arbeit etwas Ordentliches verdient werden könnte? Ich kann es mir noch immer nicht denken.“

„Aber würde ich es denn ſonſt beginnen?“

„Ich weiß nicht,“ ſagte Helene,„es iſt mir ein Gefühl, als ob wir der Sache keinen rechten Ernſt entgegen bringen könnten— als ob eigent⸗ lich andere Kräfte dazu gehören müßten, etwas Aehnliches zu beginnen.“

„Aber ich begreife Dich gar nicht.“ „Und wie wird ſich Oskar hinein finden?“