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„Ja— aber er wird ſich ſchon wiederfinden,“ ſagte der junge Burſche gleichgültig.—„Heh, Gotthelf! Gotthelf! Wo der nichtsnutzige Schlingel nun wieder ſteckt, daß er die Pferde nehmen könnte. — Gotthelf!“
„Ja— komme ſchon,“ antwortete eine Stimme, die dem ungeduldigen Rufe des jungen Mannes in keineswegs entſprechender Eile zu ſein ſchien.
Gleich darauf ſchlenderte auch ein Bauern⸗ burſche, deſſen reines, grobleinenes Hemd allein an ihm den Sonntag verkündete, beide Hände in den Taſchen, um die Hausecke und kam langſam näher.
„Na, Du fauler Strick, kannſt die Beine wohl nicht ein Bischen in die Hand nehmen?“ rief ihm der junge Graf entgegen—„es wird wahr⸗ haftig immer beſſer. Soll ich Dich etwa in Trab bringen?“
„Brrrrrr!“ erwiederte Gotthelf mit unerſchüt⸗ terlicher Ruhe, indem er ſeine Schritte nicht im
Geringſten beſchleunigte;„gehen Sie nur nicht durch, junger Herr, und machen Sie die Pferde nicht ſcheu.“
„Willſt Du noch unverſchämt werden, Ha⸗ lunke!“ rief der junge Graf in aufloderndem Zorne, indem er ſeine Reitpeitſche feſter packte


