und zwar genaus durch das Loch geſchoſſen, das der
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Denſelben Nachmittag um drei Uhr etwa erreich⸗ ten die weißen Männer aus Stoutenburgk, von den jungen Leuten der Kayotas geführt, eine kleine Schlucht. Alle Spuren, die ſie unterwegs angetroffen, führten dorthin, und der Conſtabel, der ſich den Indianern ziemlich zur Seite gehalten hatte, rief aus, er ſei über⸗ zeugt der Dieb habe ſich nach den San Antonio Dig⸗ gins hinüber gewandt. Da deutete plötzlich einer der Indianer mit einem halbunterdrückten Schrei die Schlucht hinunter. Aller Augen folgten der Richtung, und ſie ſahen deutlich eine dunkle Geſtalt, die in der Luft zu ſchweben ſchien. Wenige Secunden raſchen Laufes brachten ſie an Ort und Stelle, und bald fan⸗ den ſie, daß ſie nicht weiter zu gehen brauchten— ſie hatten Alles was ſie ſuchten gefunden.
An einer niedrigen Eiche, von der nänlichen Schnur getödtet, die er ſelber gebraucht hatte ſein Opfer zu erwürgen, hing der Oſtindier; unter dem Baum aber lag Alles, was er aus dem Zelte des
Conſtabels mitgenommen hatte, ſelbſt der Beutel mit
dem unangerührten Golde, obgleich die Indianer das recht gut für das Geraubte hätten beanſpruchen kön⸗ nen. An dem Körper war keine Wunde weiter zu ent⸗ decken; nur ein einzelner Pfeil ſtak in ſeiner Bruſt,


