„Indier wußte ſchon nicht mehr wohin er floh— nur vorwärts— vorwärts brach er durch die Büſche.
Nicht die ſcharfen Steine, die ſeine Füße wund riſſen,
nicht die Zweige, die in ſeine flatternden krauſen Haare griffen, achtete er— vorwärts— das Piſtol in der krampfhaft geballten Hand ſtürzte er ſich mehr als er lief einen niederen Berghang hinunter— vorwärts. Aber auch von dort traten ihm die Feinde entgegen — überall, wie aus dem Boden heraus tauchten ſie auf, und der alte Häuptling mit dem Muſchelſchmucke ſprang neben ihm her, ſchrie ihm ſein höhniſches „Walle Walle“ entgegen, und ſchwang die Schnur um den Kopf, mit der der Indier den Witongkrieger erwürgt hatte.
Der Bombay⸗Mann ſchrie laut auf in Todesangſt, und brannte in demſelben Augenblicke, aber ſelbſt un⸗ bewußt, was er that, die Piſtole auf den alten Häupt⸗ ling ab. Doch ſeine Hand flog ihm wie in Fieber⸗ froſt; ſelbſt auf die wenigen Schritte Entfernung
vermochte er ſein Ziel nicht zu treffen, und als der Knall der Schußwaffe noch donnernd über die Hügel hinſchmetterte und das Echo in all den hundert klei⸗ nen Schluchten und Gulches weckte, lag er, von des Indianers Arm zu Boden geſchlagen, bewußtlos auf den Steinen.
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