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nicht zu prügeln; ſeine Schläge fielen, ohne daß ſich die Peitſche über die Haut zog, nur gerade darauf nieder und hinterließen keine Schwielen, war aber auf's Aeußerſte enttrüſtet, als er nach dem zwölften Schlage, wo er ſich nun erſt recht hinein und warm gearbeitet hatte, ſchon wieder aufhören ſollte. Von allen Seiten ſchrieen auch die Indianer:„mas, mas, mucho mas!“ aber es half nichts, der Conſtabel nahm die Peitſche an ſich, band den Gefangenen los und führte ihn fort.
Jetzt entſtand ein anderer Streit. Die Indianer wollten ihn, wenn ihn die Weißen nicht mehr beſtraf⸗ ten, ausgeliefert haben— die Witongs verlangten ihn, weil er Einen ihres Stammes getödtet hatte, wenigſtens ſo lang, bis ihr großer Häuptling, Jeſus, von Magualome zurückkommen und darüber entſchei⸗ den würde. Die Weißen wollten ſich aber darauf nicht einlaſſen, und der Richter beauftragte den Con⸗ ſtabel, den Abgeſtraften freizulaſſen.
Hiergegen proteſtirte aber jetzt der Sheriff, indem er meinte, das ſei gerade ſo gut, als ihn an die In⸗
dianer ausliefern, die förmlich und offen erklärt hat⸗
ten, ſie würden ihn unter keiner Bedingung lebendig von hier fortlaſſen. Gäben ſie den Angeklagten unter dieſen Umſtänden frei, ſo müßten ſie gewärtig ſein,


