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Californische Skizzen / [Friedrich Gerstäcker]
Entstehung
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hätte die ganze Geſchichte wohl auf den nächſten Tag verſchieben können.

Nach dem dreizehnten Schlage hörte der Conſta bel zu ſchlagen auf, winkte einem der jungen Indianer, die ihn umſtanden, heran, gab ihm die Peitſche und bedeutete ihn fortzufahren. Das Urtheil war dahin von dem Richter beſtimmt, daß ihm der Sheriff ei⸗ nen Theil, und um die Indianer mehr zu verſöhnen, Einer aus ihrer Mitte den andern geben ſolle.

Der Indianer griff die Peitſche mit wahrer Gier auf, warf dann ſeinen Bogen und ſeine Pfeile nieder und ſchlug faſt in demſelben Moment auch ſchon auf den Indier los, der jetzt wahrſcheinlich glauben mochte, er ſolle nun ſeinen Feinden ausgeliefert wer⸗ den, und ein Zetergeſchrei mitAllah Allah erhob.

No Walle Walle! verſicherte ihm aber der Ca⸗ lifornier bei jedesmaligem aus vollen Kräften geführ⸗

ten Streiche, und die übrigen ſchrieen ordentlich vor

lauter Vergnügen, daß der Gepeitſchte bei den Hie⸗ ben ihres Kameraden ſo viel mehr lamentirte, als bei denen des Conſtabels. Der ſchlaue Indier war aber klug genug ſie nur glauben zu machen er litte mehr Schmerzen, denn nach den frühern Hieben konnte er dieſe kaum fühlen. Der Indianer verſtand