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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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Schaum, der in der nächſten Sekunde auf der Ober⸗ fläche des Meeres ſchwamm, war das Leichentuch der Unglücklichen und zeichnete ihr Grab.

Das iſt furchtbar! ſtöhnte Patrik, der kaum die Kraft behielt ſich auf dem ihn jetzt noch ſchützen⸗ den Körper des Wals zu halten,Furchtbar, ſo enden zu ſollen, und keine Hülfe! und das Auge ſuchte verzweifelnd das rettende Schiff, das weit, weit am Horizont von ihm ab kreuzte, den an⸗ dern Booten nach. Und wenn ſie ihn dann auch ver⸗ mißten und ſuchten, und das Boot nicht mehr finden konnten, mit dem Glas, und hier auf⸗ und abſegel⸗ ten Tage lang, was half es ihm? Nur Stunden, Minuten vielleicht waren ihm noch gegeben, und ſeine Henker wälzten und jagten ſich um ihn her und ſprangen und tauchten in wilder befriedigter, aber nimmer geſättigter Luſt.

Schaudernd barg er das Geſicht in die Hand, die eigene Gefahr faſt vergeſſend, nur den Todeskampf der Kameraden nicht zu ſehen, war er ja doch ein Spiegelbild deſſen, was ihn ſelber erwartete. Aber das Ziſchen und Schlagen des Waſſers um ihn her zwang ihn zuletzt, mit dem Inſtinkt der Selbſterhal⸗ tung, die ſich bis zum letzten Augenblick ſelbſt an den Strohhalm klammert, auf eigene Rettung zu