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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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treffen, wo das mächtige Thier allein tödtlich ver⸗ wundet werden kann.

Die Leine, an der die Harpune ſaß, ſauste in⸗ deſſen rauchend durch die vorn auf dem Boot zu dem Zweck angebrachte offene Klüſe(Stoßpinnen) und das Boot ſchoß blitzesſchnell hinter dem herüber und hinüber zuckenden Fiſch drein.

Patrik ſtand jetzt vorne im Boote, die Lanze zum Wurf aufgehoben, und die Leute holten mit Macht Leine ein, ihr kleines Fahrzeug wieder zum Todesſtoß für den Gefangenen an ihn an zu ziehen. Jetzt kamen ſie hinan, Patrik bog ſich zurück, und während der Schwanz des rieſigen Thieres faſt dicht neben ihnen das Waſſer ſchlug und es ſich hob, um der jetzt ihm bewußten Gefahr zu entgehen, ſauste der tödtliche Stahl in die weiche Flanke des Feindes tief hinein. Im Nu riß ſie aber der Harpunier mit einem triumphirenden Blitzen der Augen zurück, den Stoß zu wiederholen, als ſich der Fiſch im Schmerz und Todeswuth raſch und plötzlich wandte, daß die See, ſeine Seiten peitſchend, ziſchte und ſchäumte.

Dickes Blut, dickes Blut! jubelten die Leute in dieſem Augenblick, aberzurück! ſchrie die Stimme des Harpuniers in lautem gellendem Ton,