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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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von dem nachgeſchickten Boot wieder eingeholt und zurückgebracht würde, und er wendet ſich dann ſeuf⸗ zend ab, ſeinen allerdings freiwillig übernommenen Geſchäften, die ihn jetzt rettungslos binden, in alter Weiſe nachzugehen.

Nur wenig mehr Freiheit haben die Ruderer. Allerdings betreten ſie den Boden und dürfen ſich ſelber, wenn ſie Luſt haben, die am Strand wachſen⸗ den Früchte pflücken, aus der Quelle trinken und mit den Eingeborenen verkehren, ihnen die Hand drücken und ihren herzlichen Gruß erwidern. Aber ehe ſie nur eigentlich recht zur Beſinnung kommen können, iſt auch die kurze Zeit ſchon wieder vergangen, der Befehl zum Einſchiffen erfolgt, und hinter ihnen liegt wieder auf lange, lange Monde vielleicht auf Jahre der ſchöne Traum von Früchten, Land und Bäumen und den freundlichen lieben Geſichtern guter harm⸗ loſer Menſchen. Ihre Heimat iſt von da aufs neue das Meer, ihr Geſchäft den ſchmutzigen, übelriechen⸗ den Thran auszukochen und den Elementen ihre Exiſtenz, ihr Leben abzuringen.

Doch daran dachten ſie jetzt nicht. Kaum be⸗ rührte der ſcharfe Kiel des leichten, die Wogen raſch durchſchneidenden Wallfiſchboots den rauhen Koral⸗ lenſand, als ſie auch, wie mit einem Schlag, ihre