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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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wie ich es ſelber früher manchmal gethan. Ich will jetzt hier genießen und mich meines Glückes freuen, die Welt bah ſo viel für den ganzen un⸗ nützen Lärm den ſie darum machen!

Die Sonne war indeſſen, ein rother Gluthenball, im Meer verſunken, und ſeine Frau, ein blühendes, blumengeſchmücktes, junges, lächelndes Weib, kam, das jüngſte Kind ihr auf der linken Hüfte reitend wie die Frauen dort ihren jungen Nachwuchs tragen das älteſte, einen kleinen, munteren, dreijährigen Burſchen, an der Hand, ihn abzuholen. Der Thau fing ſchon an naß niederzufallen.

Das Schiff war noch eine ganze Zeit in dem hellen Streifen ſichtbar, der im Nordweſten auf dem Horizont lag, und zeichneten jetzt ſogar deutlich ſeine Raaen und Segel ab. Bald jedoch verſchwanden die Umriſſe deſſelben in dem Bleigrau des ſinkenden Abends, und als der Mond im Oſten über die Berge ſtieg, war es ganz verſchwunden.

Die Indianer intereſſirten ſich aber in der That

unr für die Schiffe, die wirklich bei ihnen anlegten,

was indeſſen ſehr ſelten geſchah. An dieſe konnten ſie dann Früchte, Gemüſe, die ſie ihr weißer Freund bauen gelehrt, und auch wohl geſchlagenes Holz, gegen Beile, Tabak, Kattun, Schmuck, Nägel, Spiegel