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Blau Wasser : Skizzen aus See- und Inselleben / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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daheim gewöhnlich erhalten; aber ſein Handwerk hatte er tüchtig und brav gelernt, und machte weiter an ein geſellſchaftliches Leben keine größeren An⸗ ſprüche, als ihm die Inſel eben bieten konnte. Unter dem blauen Himmel und den wehenden Palmen dieſes kleinen Paradieſes und zwiſchen den guten und ein⸗ fachen Menſchen verlangte er nichts weiter, denn das häusliche Glück, das er dort geſucht, hatte er ja ge⸗ funden. Ueberdies feſſelten ihn an die verlaſſene Welt keine anderen Familienbanden mehr. Seine Eltern daheim waren todt, Geſchwiſter hatte er nie gehabt, und Intaha, ſein liebenswürdiges Weib, das ihm zwei Kinder geboren, war ihm alles.

Ehrlich und offen in ſeinem ganzen Weſen und bei weitem nicht ſo rauh und dem Trunk ergeben, wie es die engliſchen Seeleute ſonſt nur zu häufig ſind, waren ihm auch die Eingeborenen bald alle freundlich geneigt, und durch ſeine Geſchicklichkeit in manchen für ſie höchſt werthvollen Kenntniſſen, wurde er ihnen bald zu einem ſo nützlichen als gern geſehenen Gefährten.

Tomo, in welchen Namen die Eingeborenen ſein

Tom Burton bald umgetauft, lag auch heute wieder mit ihnen am Strand und ſchaute halb träumend, halb ſinnend zu dem fernen Segel hinüber, das nur